Leserbrief an die Redaktion zur Waldzustandserhebung 2020 (Gedruckt im DE vom 06.03.2021)

Diese Woche wurde der Waldzustandsbericht 2020 veröffentlicht und zeigt ein verheerendes Bild des deutschen Waldes. Man kann jedem, der weiterhin der Meinung ist, Waldrodungen zugunsten von Wohnungsbau und Straßen seien ethisch vertretbar diesen Bericht nur ans Herz legen. Angesichts solch einem Zustand des Waldes gleicht jeglicher Plan weiterer Bebauung dem Vorhaben, einem am Boden liegenden Patienten auch noch gegen den Kopf zu treten. Als Darmstädter weiß ich natürlich, dass unser Oberbürgermeister Jochen Partsch gerne all jene vorverurteilt, die sich der Verdichtung und dem Wohnungsbau entgegenstellen. Vielmehr aber sollte man sich fragen, ob nicht diejenigen asozial handeln, die den Menschen die Luft zum Atmen nehmen. Denn für alle, die das noch nicht wussten – Bäume nehmen CO2 auf und produzieren Sauerstoff. Der einzige wirklich soziale Aufruf kann nur lauten: Hört auf mit diesem Wahnsinn der Bauwut. Es gibt eine natürlich Grenze dessen was eine Stadt vertragen kann, und diese haben wir in Darmstadt bereits überschritten. Wenn kein Wohnraum mehr da ist, ist das halt so. Wenn kein Kuchen mehr da ist, kriege ich halt auch kein Stück mehr ab und lebe damit. Vielmehr sollte sich Darmstadt auf seine Stärken als IT-Stadt besinnen und eine Vorreiterrolle im Bereich Homeoffice übernehmen. Arbeitnehmer, die nicht auf die Arbeit fahren müssen, produzieren weniger CO2 und brauchen keine Arbeitsnahe Wohnung. Die Stadtflucht muss angestrebt werden. Dies gelingt aber nur in Zusammenarbeit mit den Landkreisen (wo es übrigens Wohnungsleerstand gibt). Ebenfalls wären Sanktionen gegen alle Besitzer von Wohnraum, die diesen unbewohnt lassen, eine Maßnahme, über die man heutzutage wirklich ernsthaft nachdenken sollte. Alle diese Maßnahmen würden die Miet- und Kaufpreise senken, ohne dass weiterer Wohnungsbau nötig wäre. Alles eine marktwirtschaftliche Frage von Angebot und Nachfrage.


Artikel im DE zur Verlegung der Cooperstraße und dem Ausbau bis zur B3.



Gärten als Pufferzone zu Bessunger Kiesgruben erhalten

Die Gartenfreunde „Hinter der Rennbahn“ sorgen sich um die Zukunft ihrer Grünflächen. Doch die Stadt gibt Entwarnung.

Von Annette Wannemacher-Saal Lokalredakteurin Darmstadt

Sie wollen ihre Schrebergärten „Hinter der Rennbahn“ nahe der Bessunger Kiesgrube behalten: Martin Brühl (links) und Frank Schindler von der Interessengemeinschaft Bessunger Kiesgrube (IBK) bei der Blaukrauternte. Foto: Andreas Kelm
Sie wollen ihre Schrebergärten „Hinter der Rennbahn“ nahe der Bessunger Kiesgrube behalten: Martin Brühl (links) und Frank Schindler von der Interessengemeinschaft Bessunger Kiesgrube (IBK) bei der Blaukrauternte. (Foto: Andreas Kelm)

Link zum Bericht im Echo-Online

DARMSTADT – An dem sonnigen Herbsttag sitzt es sich ganz wunderbar in der Gartenlaube von Martin Brühl. Sein Grundstück zählt zu der Gartenkolonie „Hinter der Rennbahn“, das an das Naturschutzgebiet Bessunger Kiesgrube angrenzt. Dort pflanzen etwa 20 Schrebergärtner …

Artikel vom Darmstädter Echo vom11.07.2020 zur geplanten Straßenbahn durch das Ludwigshöhviertel.

Statement der IBK zum Masterplan 2030+ der Stadt Darmstadt veröffentlicht im Darmstädter Echo vom 10.06.2020.

Artikel aus der Frankfurter Rundschau vom 05.06.2020 zum Neubau der Feuerwache Süd dem Kleingärten geopfert werden sollen.

Auch die IG Bessunger Kiesgrube meldete sich und verurteilte wie schon zuvor…

Ganzer Artikel zum Funkmastbau in der Cooperstrasse aus dem Darmstädter Echo vom 27.11.2019: